Spätestens seit den vergangenen zwei Verhandlungstipps vermeiden Sie Ja/Nein-Fragen, weil sie Ihren Gesprächspartner nicht zum konstruktiven Mitdenken einladen, und Warum-Fragen, weil sie in die Vergangenheit statt in die Zukunft führen. Welche Fragen taugen dann aber dazu, Lösungen für Probleme zu erarbeiten?

Hier kommen die Top 5 unserer Beratungs-, Führungs- und Verhandlungserfahrung:

  1. „Wie haben Sie vor, das Problem zu lösen?“: Nun erfahren Sie die Vorstellungen und Schwierigkeiten Ihres Gesprächspartners und können aufbauend auf seinen oder ihren Ansätzen konstruktiv mitdenken.
  2. „Was brauchen Sie dazu?“:  Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen braucht Ressourcen. Nur wenn diese klar benannt sind, kann die Durchführbarkeit einer Lösung eingeschätzt werden.
  3. „Unter welchen Rahmenbedingungen wird das funktionieren?“: Informieren Sie sich über die Annahmen, die der vorgeschlagenen Lösung zugrundeliegen. So können Missverständnisse schon frühzeitig erkannt und vermieden werden.
  4. „Wie kann ich Sie unterstützen?“: Jetzt erst rückt die eigene Person in den Mittelpunkt. Und zwar als konstruktiver Partner, nicht als Prüfinstanz oder Richter.
  5. „Wie vermeiden wir dieses Problem in der Zukunft?“: Diese Frage versucht nun doch Klarheit in die Gründe für das aufgetretene Problem zu bringen. Doch sie führt an dieser Stelle und in dieser Form gestellt nicht zur Rechtfertigung einer unabänderlichen Vergangenheit, sondern zum Nachdenken über die Vermeidung in der Zukunft.

Bereiten Sie sich mit diesen Fragen auf die nächsten Gespräche vor, die eine Problemlösung zum Ziel haben! Sie werden schnell erfahren, wie viel sachorientierter, professioneller und letzlich effektiver Ihre Gespräche verlaufen werden.

Viel Erfolg!